UPDATE zum Vulkanausbruch: Keine Beschränkungen für Flüge außerhalb Norddeutschlands erwartet
25. Mai 2011 - 12:00 CET
Der isländische Vulkan Grimsvötn hat aufgehört auszubrechen. Die Luftverkehrskontrollorganisation Eurocontrol sagte heute, dass die Aschewolke Berlin und auch Teile Polens betreffen kann. Allerdings werden davon keine Flughäfen südlich von Bremen betroffen sein. In allen anderen Teilen Europas gibt es keine Einschränkungen im Flugverkehr. Nach dem Ash Advisory Center (VAAC) in London wird sich die Asche im Laufe des Tages zerstreuen.
Wie erwartet hat die Aschewolke gestern Teile von Island, Schottland, Schweden, Lettland und das nördliche Deutschland betroffen. Letzte Nacht und heute Morgen konnte TNT Express, wie andere Fluggesellschaften, keine Flüge nach Edinburgh (Schottland), Stavanger (Norwegen) und Göteborg (Schweden) durchführen.
In Abstimmung mit den Kunden hat TNT Express Krisenpläne entwickelt, um Edinburgh-gebundene Flüge nach East-Midlands und Göteborg-gebundene Flüge nach Oslo umzuleiten. Die TNT-Lieferungen von und nach den USA werden in Kürze zu einem normalen Zeitplan zurückkehren.
Die tatsächlichen Auswirkungen der Eruption auf Dienstleistungen von TNT Express waren gering. Das Luftfrachtzentrum in Lüttich ist voll funktionsfähig. Obwohl wir nicht erwarten, dass der Flugverkehr in den nächsten Tagen wieder unterbrochen wird, werden wir zusammen mit den Luftfahrtbehörden ein wachsames Auge auf die Situation haben.
Vorherige Updates
Vulkanasche UPDATE
25. Mai 2011 - 10.15 Uhr
Der isländische Vulkan Grimsvötn ist erneut ausgebrochen, diesmal aber nicht so intensiv wie am Wochenende. Wie erwartet hat die Aschewolke gestern Teile von Island, Schottland, Schweden, Lettland und Nord-Deutschland betroffen. Letzte Nacht und heute Morgen konnte TNT Express, wie andere Fluggesellschaften, keine Flüge nach Edinburgh (Schottland), Stavanger (Norwegen) und Göteborg (Schweden) durchführen. Die britische Meteorologie-Station hat vorhergesagt, dass sich die Aschewolke heute Früh im Norden des Landes klären wird.
In Abstimmung mit den Kunden hat TNT Express Krisenpläne entwickelt, um Edinburgh-gebundene Flüge nach East-Midlands und Göteborg-gebundene Flüge nach Oslo umzuleiten. Sendungen von Göteborg und Stavanger ins restliche Europa haben leider eine Verzögerung von bis zu 24 Stunden. TNT Flüge von und nach den USA werden sich wegen der Schließung des isländischen Luftraums ebenfalls verzögern.
Die tatsächlichen Auswirkungen der Eruption auf Dienstleistungen von TNT Express sind bisher relativ gering. Das Luftfrachtzentrum in Lüttich ist voll funktionsfähig. Obwohl wir nicht erwarten, dass in den nächsten Tagen weitere Störungen auftreten, werden wir die Situation gemeinsam mit den Luftfahrtbehörden weiter beobachten.
24. Mai 2011
Der isländische Vulkan Grimsvötn ist wieder ausgebrochen, allerdings weniger dramatisch als am Tag zuvor. Die Luftverkehrskontrollorganisation Eurocontrol sagte heute, dass sich die Aschewolke auf Teile von Dänemark, Süd-Norwegen und Süd-West-Schweden ausbreiten könnte. Dies hat auch einen entsprechenden Einfluss auf die geplanten Flüge in diesem Gebiet.
In Abstimmung mit unseren Kunden hat TNT Express Krisenpläne entwickelt, um Routen neu zu berechnen, damit die Sendungen zu ihrem endgültigen Bestimmungsort transportiert werden können. Betroffene Gebiete sind Göteborg-Landvetter (Schweden) und Edinburgh (Schottland).
Die tatsächlichen Auswirkungen der Vulkan-Eruption auf die Dienstleistungen von TNT Express sind glücklicherweise gering. So kann TNT Express heute Morgen, wie andere Fluggesellschaften, keine Linienflüge nach Edinburgh durchführen. TNT hat seine Flüge nach East Midlands umgeleitet und weitere Lieferungen über den Straßenweg abgewickelt.
TNT Express’ Luftfrachtzentrum in Lüttich ist voll funktionsfähig. Obwohl wir nicht erwarten, dass es während der nächsten 24 Stunden zu weiteren Störungen kommt, werden wir zusammen mit den Luftfahrtbehörden ein wachsames Auge auf die Situation haben.
Aschewolke aus isländischem Vulkan GRIMSVÖTN
23. Mai 2011
Der isländische Vulkan Grimsvötn begann am Samstag auszubrechen. Dabei stieg eine Wolke aus Rauch und Asche bis zu 20 km in die Luft. Islands Luftraum wurde bis zum frühen Sonntagmorgen vorübergehend geschlossen.
Experten und Luftfahrtbehörden sind sich einig, dass die Auswirkungen der Eruption des Vulkans Grimsvötn wahrscheinlich hauptsächlich Island beeinflussen wird und nicht so intensiv wie beim Vulkan Eyjafjallajökull im letzten Jahr sein wird.
Die Luftverkehrskontrollorganisation Eurocontrol meint, dass kein Einfluss auf den europäischen Luftraum außerhalb Islands oder bei transatlantischen Flügen zu erwarten ist.
Wir erwarten in den nächsten 24 Stunden keine Störung unseres Dienstes. TNT Express’ Luftfrachtzentrum in Lüttich ist voll funktionsfähig. Wir achten gemeinsam mit den Luftfahrtbehörden auf die Situation in Island. Sollten sich Änderungen ergeben, informieren wir unsere Kunden so rasch wie möglich und werden entsprechende Maßnahmen ergreifen.